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Bärentraubenblätter


Abbildung ähnlich

Bärentraubenblätter
PZN 05466720 (100 g)




nur 8,61 €

(100g = 8,61 €) [Inkl. 19% MwSt, zzgl. Versandkosten]

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1 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Alle Preise verstehen sich inklusive MwSt. - Preisänderungen und Irrtum vorbehalten.

Hersteller
Hersteller:
Bombastus-Werke AG
Wilsdruffer Str. 170
01705 Freital

Telefon: 03 51/6 58 03-0
Fax: 03 51/6 58 03-99
Artikelinformationen
Fachinformation



Bombastus-Werke AG
Bärentraubenblätter

1. Bezeichnung des Arzneimittels


Bärentraubenblätter
Arzneitee

2. Qualitative und quantitative Zusammensetzung


100 g Arzneitee enthalten den Wirkstoff: 100g Bärentraubenblätter.

3. Darreichungsform


Arzneitee zum Einnehmen nach Bereitung eines Teeaufgusses oder Kaltauszuges
Aussehen: geschnittene Blätter mit glänzend, dunkelgrüner Oberseite, hellerer Unterseite und gefiederter, netzartiger Nervatur

4. Klinische Angaben



4.1 Anwendungsgebiete


Entzündliche Erkrankungen der ableitenden Harnwege.
Hinweis: In der Packungsbeilage wird der Patient darauf hingewiesen, dass er bei Blut im Urin, bei Fieber oder beim Anhalten der Beschwerden über 7 Tage hinaus einen Arzt aufsuchen soll.

4.2 Dosierung, Art und Dauer der Anwendung


Soweit nicht anders verordnet, wird bis zu 4-mal täglich eine Tasse des wie folgt bereiteten Teeaufgusses oder Kaltauszuges getrunken:
1 gehäufter Teelöffel voll (ca. 3 g) grob gepulverte Bärentraubenblätter oder die entsprechende Menge in einem oder mehreren
Aufgussbeutel(n) wird entweder mit siedendem Wasser (ca. 150 ml) übergossen und nach etwa 10 bis 15 Minuten gegebenenfalls durch ein Teesieb gegeben oder mit kaltem Wasser (ca. 150 ml) angesetzt, mehrere Stunden unter gelegentlichem Umschwenken ziehen gelassen und nach kurzem Erhitzen zum Sieden, gegebenenfalls durch ein Teesieb, gegeben.
Zubereitungen aus Bärentraubenblättern sollten ohne ärztlichen Rat nicht länger als jeweils 1 Woche und höchstens 5-mal jährlich eingenommen werden.

4.3 Gegenanzeigen


• Überempfindlichkeit gegen Bärentraubenblätter
• Schwangerschaft und Stillzeit (siehe Abschnitt 4.6)
• Kinder unter 12 Jahren

(Zur Anwendung von Bärentrauben-blättern bei Kindern unter 12 Jahren liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor. Teeaufgüsse oder Kaltauszüge aus Bärentraubenblättern dürfen daher von diesem Personenkreis nicht getrunken werden.)

4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung


Entfällt.

4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen



Keine bekannt.

4.6 Schwangerschaft und Stillzeit


Zur Anwendung von Bärentraubenblättern in Schwangerschaft und Stillzeit liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor. Teeaufgüsse oder Kaltauszüge aus Bärentraubenblättern dürfen daher von diesem Personenkreis nicht getrunken werden.

4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen


Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt.

4.8 Nebenwirkungen


Bei magenempfindlichen Patienten können nach dem Trinken des Tees Übelkeit und Erbrechen auftreten.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website:
www.bfarm.de anzuzeigen.

4.9 Überdosierung


Vergiftungen mit Zubereitungen aus Bärentraubenblättern sind nicht bekannt.
In der Gebrauchsinformation wird der Patient auf folgendes hingewiesen:
Von Zubereitungen aus Bärentraubenblättern soll pro Tag nicht mehr getrunken werden als in der Dosierungsanleitung angegeben ist oder vom Arzt verordnet wurde. Falls versehentlich etwas mehr als vorgesehen getrunken wurde, hat dies im Allgemeinen keine nachteiligen Folgen.
Die Aufnahme von deutlich darüber hinausgehenden Mengen kann jedoch erhebliche Beschwerden (z. B. Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen, aber auch Blut im Urin und Leberschäden) hervorrufen. In diesem Fall sollte ein Arzt aufgesucht werden, auch wenn noch keine Beschwerden aufgetreten sind.

5. Pharmakologische



5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften


Pharmakologische Stoff- und Indikationsgruppe:
Pflanzliches Arzneimittel bei Harnwegserkrankungen.
ATC-Code: G04BP01
Zubereitungen aus Bärentraubenblättern wirken in vitro antibakteriell gegen Proteus vulgaris, Escherichia coli, Ureaplasma urealyticum, Mycoplasma hominis, Staphylococcus aureus, Pseudomonas aeruginosa, Klebsiella pneumoniae, Enterococcus faecalis, Streptococcusstämme sowie gegen Candida albicans.
Die antibakterielle Wirkung wird mit dem aus Arbutin oder aus Arbutin-Ausscheidungsprodukten freigesetzten Aglykon Hydrochinon in Verbindung gebracht.
Bei der Freisetzung können enzymatische Aktivitäten von Harnwegsinfektionen hervorrufenden Mikroorganismen eine Rolle spielen.

5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften


Es gibt Hinweise, dass nach Einnahme von Bärentraubenblättertee (1-mal 3 g/150 ml) im Urin überwiegend Hydrochinonglukuronid neben geringen Mengen Hydrochinon auftritt.

5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit


Zur Genotoxizität und Reproduktionstoxizität wässriger und ethanolischer Extrakte aus Bärentraubenblättern liegen keine ausreichenden
Untersuchungen vor.
Verfügbare Karzinogenitätsstudien waren negativ.
Für Arbutin, den Hauptbestandteil von Bärentraubenblättern, wurden bei Ratten nach subkutaner
Verabreichung von 400 mg/kg/Tag maternal und fetal toxische Effekte beobachtet. In Dosen von 100 mg/kg/Tag wurden keine Effekte bezüglich der Reproduktion der Tiere festgestellt.
Für Hydrochinon, einem Hydrolyseprodukt des Arbutins, ergibt sich aus Tierexperimenten bei oraler Anwendung der Verdacht auf mutagene und schwach kanzerogene Wirkung. Die durch die Exposition von Hydrochinon bedingten Risiken werden in der kurzfristigen Behandlung mit Bärentraubenblätter-Präparaten als minimal eingeschätzt.

6. Pharmazeutische Angaben



6.1 Liste der sonstigen Bestandteile



Sonstige Bestandteile sind nicht enthalten.

6.2 Inkompatibilitäten


Nicht zutreffend.

6.3 Dauer der Haltbarkeit


3 Jahre

6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung


Vor Licht und Feuchtigkeit geschützt lagern.
Nicht über 25 °C lagern.

6.5 Art und Inhalt des Behältnisses


Bärentraubenblätter ist in folgenden Packungsgrößen erhältlich:
- 100 g Arzneitee im Umkarton,
- 60 g Arzneitee à 3 g
(20 Aufgussbeutel).

6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung


Keine besonderen Anforderungen.

7. Inhaber der Zulassung


Bombastus-Werke AG
Wilsdruffer Straße 170
01705 Freital
Deutschland
Tel.: +49 351-65803-0
Fax: +49 351-65803-99
E-Mail: info@bombastus-werke.de

8. Zulassungsnummer


8299.99.99

9. Datum der Erteilung der Zulassung / Verlängerung der Zulassung


Standardzulassung (Stand: Dezember 2004)

10. Stand der Information


Februar 2019

11. Verkaufsabgrenzung


Apothekenpflichtig

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* Alle Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten
1 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
2 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie den Tierarzt oder Apotheker.
3 Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformation lesen.
4 Nahrungsergänzungsmittel dienen nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung. Sie sind für Kinder unerreichbar aufzubewahren. Die empfohlene Tagesdosis darf nicht überschritten werden.
5 Altbatterien dürfen nicht in den Hausmüll. Altbatterien-Rücknahme erfolgt nach den Anforderungen des Batteriegesetzes.
Batterien und Altgeräte - Entsorgung und Rücknahme

6 Pflichtinformationen nach der Lebensmittelinformationsverordnung entnehmen Sie bitte den Produktdetails.
7 Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben.

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