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Amorolfin Stada 5% wirkstoffhaltiger Nagellack


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Amorolfin Stada 5% wirkstoffhaltiger Nagellack
PZN 09098199 (5 ml)




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1 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Alle Preise verstehen sich inklusive MwSt. - Preisänderungen und Irrtum vorbehalten.

Hersteller
Hersteller:
STADAPHARM GmbH
Stadastr. 2-18
61118 Bad Vilbel

Telefon: 06101 603-0
Fax: 06101 603-3888
Artikelinformationen
Fachinformation



STADApharm GmbH
Amorolfin STADA ® 5% wirkstoffhaltiger Nagellack

1. Bezeichnung des Arzneimittels


Amorolfin STADA ® 5% wirkstoffhaltiger Nagellack

2. Qualitative und quantitative Zusammensetzung


1 ml wirkstoffhaltiger Nagellack enthält 55,74 mg Amorolfinhydrochlorid (entsprechend 50 mg Amorolfin).
Die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe unter Abschnitt 6.1.

3. Darreichungsform


Wirkstoffhaltiger Nagellack.
Klare, farblose bis blassgelbe Lösung.

4. Klinische Angaben

4.1 Anwendungsgebiete


Durch Dermatophyten, Hefe- und Schimmelpilze verursachte Nagelmykosen ohne Beteiligung des Nagelbettes.
Leichte Fälle von distalen und lateralen subungualen Nagelmykosen, die durch Dermatophyten, Hefe- und Schimmelpilze verursacht werden und auf bis zu 2 Nägel beschränkt sind.

4.2 Dosierung,Art und Dauer der Anwendung


Dosierung
Erwachsene und ältere Patienten
Der Nagellack sollte einmal pro Woche auf die befallenen Finger- oder Fußnägel aufgetragen werden.
Eine zweimal wöchentliche Anwendung kann sich in einigen Fällen als nützlich erweisen.
Der Patient soll den Nagellack folgendermaßen anwenden:
1. Vor der ersten Anwendung von Amorolfin STADA ® ist es unbedingt notwendig,die erkrankten Teile der Nägel (vor allem die Nagelflächen) mit der mitgelieferten Nagelfeile so gründlich wie möglich abzufeilen. Dann muss die Nageloberfläche mit einem Alkoholtupfer gereinigt und entfettet werden. Vor der nächsten Anwendung von Amorolfin STADA ® müssen die befallenen Nägel erforderlichenfalls nachgefeilt und in jedem Fall mit einem Alkoholtupfer gereinigt werden, um vorhandene Lackreste zu entfernen.
Achtung:
Für die Behandlung befallener Nägel benutzte Nagelfeilen dürfen für die Pflege gesunder Nägel nicht verwendet werden.
2. Den Nagellack mit einem der mitgelieferten wiederverwendbaren Spatel auf die ganze Fläche des erkrankten Nagels auftragen und 3 – 5 Minuten trocknen lassen.
Den Spatel nach Gebrauch mit demselben Alkoholtupfer reinigen, der zuvor zur Reinigung des Nagels benutzt wurde. Die Flasche gut verschlossen halten.
Den Spatel für jeden zu behandelnden Nagel neu in den Nagellack eintauchen und nichts von dem Nagellack am Flaschenhals abstreifen.
Achtung:
Bei Arbeiten mit organischen Lösungsmitteln (Verdünnungsmittel, Terpentinersatz usw.) sollten undurchlässige Handschuhe getragen werden, um die Lackschicht aus Amorolfin STADA ® auf den Fingernägeln zu schützen.
Die Behandlung soll ununterbrochen so lange erfolgen, bis der Nagel regeneriert ist und die befallenen Stellen endgültig geheilt sind. Die dafür erforderliche Häufigkeit und Dauer der Behandlung hängt im Wesentlichen von der Schwere und Lokalisation der Infektion ab. Im Allgemeinen beträgt die Behandlungsdauer sechs Monate (bei Fingernägeln) und neun bis zwölf Monate (bei Fußnägeln). Es wird eine Überprüfung der Behandlung in Abständen von etwa 3 Monaten empfohlen.
Eine gleichzeitig bestehende Tinea pedis ist mit einer geeigneten Antimykotika-Creme zu behandeln.
Kinder und Jugendliche
Aufgrund des Fehlens von Daten zur Unbedenklichkeit und Wirksamkeit wird die Anwendung von Amorolfin STADA ® bei Kindern und Jugendlichen nicht empfohlen.
Art der Anwendung
Zum Auftragen auf die Nägel.

4.3 Gegenanzeigen


Amorolfin STADA ® darf bei Patienten, die auf die Behandlung überempfindlich reagiert haben, nicht wieder angewendet werden.
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Amorolfin oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels.

4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung


Der Kontakt des Nagellacks mit Augen, Ohren und Schleimhäuten ist zu vermeiden.
Patienten mit Grunderkrankungen, durch die sie für Pilzinfektionen der Nägel prädisponiert sind, sollten an einen Arzt verwiesen werden. Zu solchen Erkrankungen gehören periphere Durchblutungsstörungen, Diabetes mellitus und Immunsuppression.
Patienten mit Nageldystrophie und zerstörtem Nagelbett sollten an ihren Arzt verwiesen werden.
Die Verwendung von kosmetischem Nagellack oder künstlichen Nägeln sollte während der Behandlung vermieden werden.
Da keine klinischen Daten vorliegen, wird die Anwendung von Amorolfin bei Kindern nicht empfohlen.

4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen


Es liegen keine spezifischen Studien zur gleichzeitigen Behandlung mit anderen topischen Arzneimitteln vor.

4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit


Schwangerschaft
Für Amorolfin STADA ® liegen keine klinischen Daten zu exponierten Schwangerschaften vor. Tierexperimentelle Studien zur Reproduktionstoxizität ergaben keine Hinweise auf Teratogenität, jedoch wurde bei hohen oralen Dosen von Amorolfin Embryotoxizität beobachtet. In Anbetracht der geringen systemischen Exposition von Amorolfin bei der empfohlenen klinischen Anwendung sind keine unerwünschten Wirkungen auf den Fötus zu erwarten, dennoch ist es vorzuziehen, als Vorsichtsmaßnahme die Anwendung von Amorolfin STADA ® während der Schwangerschaft zu vermeiden.

Stillzeit
Es sind keine Auswirkungen auf den Säugling zu erwarten, da die systemische Exposition stillender Frauen gegenüber Amorolfin geringfügig ist. Amorolfin STADA ® kann in der Stillzeit angewendet werden.

4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen


Amorolfin STADA ® hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

4.8 Nebenwirkungen


Nebenwirkungen sind selten. Nagelveränderungen (z.B. Nagelverfärbung, abgebrochene oder brüchige Nägel) können auftreten. Diese Reaktionen können auch auf die Onychomykose selbst zurückgeführt werden.



Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3
D-53175 Bonn
Website: www.bfarm.de

anzuzeigen.

4.9 Überdosierung


Amorolfin STADA ® ist zur topischen Anwendung bestimmt. Im Fall einer versehentlichen Einnahme kann eine geeignete Methode zur Magenentleerung angewendet werden.

5. Pharmakologische Eigenschaften

5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften


Pharmakotherapeutische Gruppe: Antimykotika zur dermatologischen Anwendung, andere Antimykotika zur topischen Anwendung.

ATC-Code: D01AE16.

Amorolfin STADA ® ist ein topisches Antimykotikum, das den Wirkstoff Amorolfin enthält.
Seine fungistatische und fungizide Wirksamkeit beruht auf einer Veränderung der Pilzzellmembran, die primär auf die Sterol-Biosynthese abzielt. Der Ergosterolgehalt wird reduziert und gleichzeitig sammeln sich ungewöhnliche, räumlich nicht ebene Sterole an.
Amorolfin ist ein Antimykotikum mit breitem Wirkungsspektrum. Es ist hochwirksam gegen die folgenden gängigen oder gelegentlichen Erreger einer Onychomykose:

Hefen:
• Candida albicans und andere Candida-Spezies.

Dermatophyten:
• Trichophyton rubrum, Trichophyton interdigitale und Trichophyton mentagrophytes sowie andere Trichophyton-Spezies
• Epidermophyton floccosum
• Microsporum.

Schimmelpilze:
• Scopulariopsi

Schwach empfindliche Schimmelpilze:
• Aspergillus, Fusarium, Mucorales.

Dematiaceen:
• Hendersonula, Alternaria, Cladosporium.

5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften


Amorolfin penetriert aus dem Nagellack in und durch die Nagelplatte und ist dadurch in der Lage, schwer erreichbare Pilze im Nagelbett zu beseitigen. Die systemische Absorption ist bei dieser Verabreichungsart sehr gering.
Nach Langzeitbehandlung mit Amorolfin STADA ® gibt es keinen Hinweis auf eine Kumulation des Wirkstoffs im Organismus.

5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit


Es gibt keine für den Verordner relevanten Daten, die über diejenigen hinausgehen, die an anderer Stelle in der Fachinformation genannt werden.

6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1 Liste der sonstigen Bestandteile


Ammoniummethacrylat-Copolymer (Typ A), Butylacetat, Ethanol, Ethylacetat, Triacetin.

6.2 Inkompatibilitäten


Nicht zutreffend.

6.3 Dauer der Haltbarkeit


3 Jahre.

6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung


Nicht über +30 °C lagern. Vor Hitze schützen.
Die Flasche fest verschlossen halten und aufrecht stehend aufbewahren.

6.5 Art und Inhalt des Behältnisses


Braunglasflasche (Typ I oder III) mit einer HDPE-Kappe mit PTFE-Auskleidung und Sicherheitsring. Jede Packung enthält Alkoholtupfer, Spatel und Nagelfeilen.
Originalpackung mit 3 ml und 5 ml wirkstoffhaltigem Nagellack mit Alkoholtupfern, Spateln und Nagelfeilen.

6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung


Keine besonderen Anforderungen.

7. Inhaber der Zulassung


STADApharm GmbH
Stadastraße 2 – 18
61118 Bad Vilbel
Telefon: 06101 603-0
Telefax: 06101 603-259
Internet: www.stada.de

8. Zulassungsnummer


81918.00.00

9. Datum der Erteilung der Zulassung/Verlängerung der Zulassung


Datum der Erteilung der Zulassung:
02.12.2011
Datum der letzten Verlängerung der Zulassung:
20.09.2018

10. Stand der Information


September 2018

11. Verkaufsabgrenzung


Apothekenpflichtig

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3 Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformation lesen.
4 Nahrungsergänzungsmittel dienen nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung. Sie sind für Kinder unerreichbar aufzubewahren. Die empfohlene Tagesdosis darf nicht überschritten werden.
5 Altbatterien dürfen nicht in den Hausmüll. Altbatterien-Rücknahme erfolgt nach den Anforderungen des Batteriegesetzes.
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6 Pflichtinformationen nach der Lebensmittelinformationsverordnung entnehmen Sie bitte den Produktdetails.
7 Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben.

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